Witze im Innerrhoder DialektDe Chlinseepli het sini Frau agjoomered, e hei doch jetz e ooverockts Chopfweh. D Frau het en tröschted: «Jo göll, du guete, ond denn no graad am tömmschte Oot.» ________________________________________ De Pfarrer frooged i de Schuel a de Goofe, we deheem no s Tischgebet beti. E Meedli häbed uuf, eren Vater tües no öppenemol, grad hüt hei e wide luut gsäät: «Mein Gott, ischt daas wider en Fraass.» ________________________________________ Amene Puur sini Buebe sönd gaaz motoreverockt gsee. De Öltscht het en Auto, der Zweitöltscht enn Töff ond de fööfjöhrig Franzeli e Fuesvelo wele. De Vater het aber all di gliich Usred: «Zeescht weet de Ladewage zalt.» Em eene Tag gsiet de Franzeli, wie hönde me Huus hönne de Gügeler uff ere Henne obe hocked. Do ischt e mit eme Stecke as hee groote on het all grüeft: «Mach ass d abechooscht, du chaascht au lauffe, zeescht weet de Ladewage zalt.» ________________________________________ De Chopfeschmedueli ischt im Gääsebehnli inne uff Sangalle abi gfahre. Well er imene Raucherabtääl inne gkhocked ischt, het er au ooschiniet sin himmltruurige Kanaschter päckled. Bi de Statio Zwääbrogge ischt e Frau in gliiche Wage inicho, het sofot s Feeschter abegloo, khueschted wie letz ond de Ueli aagfahre, wenn er en Tschentlemen wär, wör er uufhööre bäckle. De Ueli het zrogg ggee, ond wenn sii e Tschentlemänin wär, so wär si in en Nichtraucher ini gkhocked. Die Frau ischt ab dem verockt woode ond säät zom Ueli, wenn si siini Frau wäär, gääbs em Gift. Do meent de Ueli: «Ond wenn i din Maa wäär, so nähm is.» ________________________________________ De Tokter ischt öbe de Chölcheblatz glauffe. Uf de Fredhofmuur obe hocked ase trüebselege de Tootegreber. E het de Tokter aagjoomered, es lauffi di letscht Zit eefach nütz. Doo säät de Tokter: «Wells du bischt, bsoog de denn uf de Friitig zwee.» ________________________________________ De Lehrer ekläät de Goofe d Reptilie. Das seiid Tiere, wo nüd chönid stoh ond lauffe ond gad ufm Bode ommechrüüchid, ond öb nebed ees chenni. «Minn andehalbjährige Brüeder», rüeft s Meianneli. ________________________________________ En Amtsmaa het möse em eeschte Augschte d Red haa. Vorai ischt er amene Maa us em Volk go frooge, wie er mit so ene Red bi de Lüüt em beschte aachiem. Do säät deseb: «Wennts nüd waul chaascht, machs choz, ond wennts waul chaascht, no chözer.» ________________________________________ D Katrii frooged am Jock: «Du, vo wem het doch öseri Meedl eres böös Muul?» Do säät de Jock: «Vo deer aml nüüd, du hesch es no.» ________________________________________ De Jock säät zom Bisch: «Du, i glob i bi alergisch uf Leder.» – «Oms tuusigs Gottswile werom?» frooged de Bisch. Do säät de Jock: «Wo n i hüte Moge im Bett inne verwached bi, ha n i d Schue no aakha, ond de Chopf hets me nooch vesprengt.» ________________________________________ De Jung het Mescht uusgfüeht. Doo ischt em s gaaz Fueder öbecheht. De Bueb het e schuuligs Gjöömer aagstimmt und all gad gsäät: «De Vater weer mer au leig tue, de Vater weer mer au leig tue.» D Lüüt, wo dezue choo sönd, froogid anem, wo denn de Vater sei. Doo säät de Bueb: «Dronderonne.» ________________________________________ De Voobeter Fässler ischt mit eme Saag uf em Rogge em Obedoof zue. I Schwazenegg omme frooged e so e wönderigi Bäsi am: «Alewis, ischt nebed gstoobe?» Uf daas hee tröllt si de Fässler mit dem Saag omm ond säät: «Jo, hescht globt, i geng go husiere, du Chue?» ________________________________________ Em Hampedischt sim Chopf inne het nome gäär als gstimmt. Emool ischt de Landame uf Bsuech choo ond het gfrooged: «Chennscht mi, i bi de Landame?» Do säät de Hampedischt: «Graad e deweg hets bi meer au aagfange.» ________________________________________ |
DeutschSepp jammert seine Frau an, er habe ein wahnsinniges Kopfweh. Seine Frau tröstet ihn: «Ach ja, du Guter, und dann noch am dümmsten Ort.» ______________________________________ Der Pfarrer fragt die Kinder in der Schule, wer daheim noch ein Tischgebet spreche. Ein kleines Mädchen hebt die Hand und meint, ihr Vater bete es noch ab und zu. Gerade heute hätte er wieder laut gesagt: «Mein Gott, ist das wieder ein Frass!» ______________________________________ Die Söhne eines Bauern waren vernarrt in Motoren. Der Älteste wollte ein Auto, der Zweitälteste ein Motorrad und der fünfjährige Franz ein Trottinett. Der alte Bauer jedoch hatte immer die gleiche Ausrede: «Zuerst wird der Ladewagen bezahlt.» Am nächsten Tag sieht Franz, wie hinterm Haus ein Hahn auf einem Huhn sitzt! Da nimmt Franz einen Stock und geht auf die beiden los und ruft andauernd: «Runter vom Huhn, du kannst auch laufen. Zuerst wird der Ladewagen bezahlt!» ______________________________________ Kupferschmied Ueli fuhr mit der Appenzeller Bahn nach St. Gallen. Da er im Raucherabteil sass, rauchte er ungeniert seinen himmeltraurigen Tabak. Bei der Station Zweibrücken stieg eine Frau in den selben Wagen, liess auch gleich das Fenster runter, fing an zu husten und fuhr Ueli an, wenn er ein Gentleman wäre, würde er aufhören zu rauchen! Daraufhin meinte dieser, und wenn sie eine Gentlemanin wäre, so wäre sie in den Nichtraucher gestiegen! Die Frau wurde wütend und meinte, wenn sie seine Frau wäre, gäbe sie ihm Gift. Da meinte Ueli: «Und wenn ich Dein Mann wäre, würde ich's nehmen!» ______________________________________ Der Dorfarzt lief über den Kirchplatz. Auf der Friedhofmauer sass ganz betrübt der Totengräber und jammerte den Doktor an, es laufe die letzte Zeit überhaupt nichts. Da meinte der Doktor: «Weil du es bist, besorg ich dir auf Freitag zwei!» ______________________________________ Der Lehrer erklärt den Kindern die Reptilien. Das seien Tiere, die weder laufen noch stehen könnten und nur auf dem Boden umherkriechen würden und ob denn jemand so eins kenne. «Mein eineinhalbjähriger Bruder!» ruft Meianneli. ______________________________________ Ein Politiker hatte am ersten August eine Rede zu halten. Zuvor erkundigte er sich jedoch bei einem Mann aus dem Volk, wie er mit so einer Rede bei den Leuten am besten ankäme. Da meinte dieser: «Wenn du's schlecht kannst, mach's kurz, wenn du's gut kannst, noch kürzer!» ______________________________________ Kathrin meint zu Jakob: «Du, von wem hat unsere Tochter doch ihr freches Gehabe?» Da meint dieser: «Von Dir jedenfalls nicht, Du hast Deines noch!» ______________________________________ Jakob meint zu Baptist: «Ich bin allergisch auf Leder.» – «Grosser Gott, warum?» erkundigt sich dieser. «Als ich heute morgen im Bett erwachte, trug ich meine Schuhe noch und mein Kopf ist vor Schmerzen beinahe explodiert!» ______________________________________ Der Sohn des Bauers führte den Mist raus. Auf einmal kippte die ganze Fuhre. Da begann er zu jammern: «Der Vater wird ausrasten, der Vater wird ausrasten!» Die vorbeigehenden Leute fragten, wo denn der Vater wäre. Da meinte der Sohn: «Darunter» ______________________________________ Der Vorbeter Fässler ging mit einem Sarg auf dem Rücken Brülisau zu. Bei der Schwarzenegg meinte eine Neugierige: «Alois, ist jemand gestorben?» Daraufhin erwidert dieser: «Ja, glaubst Du, ich würde damit hausieren, Du Kuh?» ______________________________________ Johann Baptist war nicht mehr ganz richtig im Kopf. Einmal kam der Landammann auf Besuch und fragte: «Kennst Du mich, ich bin der Landammann!» Da meinte Johann Baptist: «Auaa, genau so fing es bei mir auch an!» ______________________________________ |